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Verkehrsmittel in London | Reiseführer von London

Reiseführer von London

  1. Tipps vor der Abreise nach London: Vorbereitungen für die Reise
  2. Die Flughäfen von London: Wie man ins Zentrum gelangt
  3. Unterkunft in London: Die besten Möglichkeiten
  4. Was es in London zu sehen gibt
  5. Verkehrsmittel in London
  6. Die englische Gastronomie
  7. Das Nachtleben in London
  8. London und Umgebung: Welche Städte man nicht verpassen darf

Die Verkehrsmittel, die man in London zur Verfügung hat, verdienen definitiv einen eigenen Artikel, denn das städtische Verkehrsnetz ist immens. Wenn ihr meine vorherigen Artikel auch gelesen habt, dann ward ihr schon auf der virtuellen "Walking Tour" durch die Londoner Innenstadt mit mir. Nun gibt es aber in London noch unglaublich viele andere Dinge zu sehen und ich bin mir sicher, dass ihr, solltet ihr etwas mehr Zeit hier in der Stadt zur Verfügung haben, auch noch andere Viertel besuchen wollt. Dafür werdet ihr aber wohl oder übel ein Verkehrsmittel benötigen, denn zu Fuß ist es unmöglich, die ganze Stadt zu durchqueren. London ist immens, zerstreut, chaotisch. Wenn man nicht an Großstädte gewöhnt ist, dann kann es einem fast schon unmöglich vorkommen, sich von einem Ende der Stadt zum anderen zu bewegen, ohne dabei komplett die Orientation zu verlieren oder in das komplett falsche Verkehrsmittel einzusteigen. Deshalb widme ich euch Lesern auf Erasmusu einen exklusiven Artikel über die verschiedenen Verkehrsmittel in London.

Bevor wir anfangen, werft vielleicht mal einen Blick auf die Homepage der öffentlichen Verkehrsmittel von London:

TFL

Hier habt ihr außerdem eine Liste mit allen Verkehrsmitteln, die euch durch London und in die angrenzenden Ortschaften bringen können:

  • Tube (o Underground, also U-Bahn)
  • DLR (Docklands Light Railway, Züge)
  • Overground (oberirdische U-Bahn)
  • Bus
  • National Railway (Züge)
  • Tramlink (Straßenbahn)
  • Cycles (Fahrräder)
  • Taxi

Dinge, die man wissen muss

London hat 12 U-Bahn-Linien. Die Stadt ist durch Kreise (natürlich nur auf der Mappe) in verschiedene Zonen aufgeteilt, in jeder Zone gelten unterschiedliche Tariffe für die Fahrkarten. Wenn man ein Abo für die Zonen 1 und 2 hat, dann muss man einen extra Fahrschein ziehen, wenn man in die Zone 3 fährt, für die ein eigener Tarif gilt. Es ist besser, wenn man versucht, solche extra Zahlung zu vermeiden, indem man einfach ein Abo für alle drei Zonen kauft, vor allem wenn ihr bereits wisst, wo ihr oft hinmüsst. Denn jedes mal extra zu zahlen kann nicht nur nervig werden, sondern auch teuer! Solltet ihr unter Klaustrophobie leiden oder Menschenmengen nicht aushalten, dann würde ich euch aber von der Metro abraten, vor allem zu den Stoßzeiten, ansonsten dreht ihr durch!

Also, eins nach dem anderen, fangen wir mit der Underground an.

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Quelle

The Underground

Die Londoner U-Bahn ist einfach eine wunderbare Sache! Sie vernetzt die ganze Stadt miteinander, bis zur Zone 6, von Norden nach Süden, vom Zentrum bis in den Osten und vom Westen bis ins Zentrum, man kommt wirklich überall hin. Perfektes Service würde ich sagen!

Wahrscheinlich ist die Underground das meist benutzte öffentliche Verkehrsmittel der ganzen Stadt, weil es schnell und bequem ist, auch wenn die Preise vielleicht etwas hoch sind, aber dafür erspart ihr euch wirklich viel Zeit, wenn ihr die Metro benutzt. Das kommt dann natürlich auch immer darauf an, wo ihr hinwollt. Manchmal ist es intelligenter, mit dem Bus zu fahren. Aber jetzt reden wir ja über die U-Bahn: ihr könnt die U-Bahn-Stationen an den bekannten Schildern mit dem weißen Kreis, welcher rot umrahmt ist, erkennen und in der Mitte steht auf einem blauen Balken "Underground" (wie ihr auch einigen der Fotos sehen könnt). Eine Station hat normalerweise mehrere Ein- und Ausgänge (meistens auf beiden Seiten der Straße oder an Kreuzungen an allen Ecken) und in der Nacht ist das Schild immer beleuchtet. In der Eingangshalle aller U-Bahn-Stationen befinden sich mehrere Ticket-Automaten, sowie Ticket-Schalter mit eigenem Personal und eine Kabine für das Sicherheitspersonal. Bevor man an den Bahnsteig selbst gelangt muss man durch das Drehkreuz gehen, welches nur mit einem gültigen Fahrausweis passierbar ist. Es gibt zwar immer mehrere nebeneinander, doch trotzdem kann es passieren, dass sich dort während der Rush Hour große Menschenmengen anhäufen, um an die Gleise zu gelangen. Wenn ihr zum ersten Mal nach London kommt und einen Tagespass oder einen Touristen-Fahrschein kaufen wollt, dann geht am besten zu einem der Schalter und lasst euch von dem zuständigen Personal helfen, damit ihr sicher seid, dass ihr auch das richtige Ticket kauft. Wenn ihr aber vorhabt, länger in London zu bleiben, dann kauft euch einfach direkt eine "Oyster Card". Ich habe erst unlängst eine E-Mail bekommen, in der ich informiert wurde, dass die Oyster vielleicht in einen Micro-Chip umgebaut wird, den man dann unter die Haut gepflanzt bekommt. Nein, war nur ein Scherz! Aber ich habe wirklich gehört, dass sie gerade einige Änderungen vornehmen, nur bin ich nicht am neuesten Stand, da ich gerade mein Erasmus-Semester in Spanien mache. Was die Oyster Card angeht, kann ich euch deshalb keine weiteren Informationen geben, doch alle anderen Infos sind "up to date".

Für die Oyster Card müsst ihr 5 Pfund bezahlen (aber nur als Pfand), wenn ihr sie am Ende eures Aufenthalts in London wieder zurückgebt, dann bekommt ihr das Geld auch wieder zurückerstattet. Um die Karte zu aktivieren, müsst ihr sie mit mindestens 5 Pfund aufladen, damit ihr den ganzen Tag lang mit allen Bussen durch ganz London fahren könnt (euch bleibt dann auch noch etwas von dem Guthaben übrig). Wenn ihr sie gleich mit 10 Pfund aufladet, dann könnt ihr nicht nur die Busse, sondern auch alle U-Bahn-Linien den ganzen Tag lang benutzen. Auch in diesem Fall ist der Tarif unter 10 Pfund und euch bleibt noch etwas Guthaben auf der Karte. Dieses Abo ist cool für alle, die ihr Unterkunft im Zentrum gefunden haben, denn wenn ihr wisst, dass ihr euch die meiste Zeit zu Fuß fortbewegen werdet und vielleicht nur an bestimmten Tagen wo anders hinfahren wollt, dann könnt ihr viel einsparen. Wenn ihr also für drei Tage nach London kommt und ein Hotel oder Hostel im Zentrum habt, könnt ihr euch die Stadt für zwei Tage zu Fuß ansehen und am dritten Tag eure Oyster Card benutzen, um an alle Orte zu fahren, die zu weit entfernt liegen, um sie zu Fuß zu erreichen. Solltet ihr aber schon von Anfang an wissen, dass die U-Bahn in London euer treuer Freund und Begleiter während eures ganzen Aufenthalts werden wird, dann ist es intelligenter, euch einen Touristen-Pass zuzulegen. Man kann diese für 1, 3 oder 5 Tage kaufen und so individuell an seine Bedürfnisse anpassen (es kann aber sein, dass sich diesbezüglich in den letzten Monaten etwas geändert hat). Es gibt auch eine "Visitor Oyster", die euch nur drei Euro kostet, aber ich glaube, dass man sie bereits im Vorhinein kaufen muss und warten muss, bis man sie mit der Post zugeschickt bekommt (auch ins Ausland). Was auch immer ihr wissen wollt, schaut einfach auf die Internetseite, deren Link ich euch weiter oben in diesem Artikel eingefügt habe, dort findet ihr nicht nur alle Infos über Fahrpläne oder Ticketpreise, sondern werdet auch über eventuelle Baustellen oder andere Verzögerungen und Umleitungen informiert.

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Quelle

Gut, nun kommen wir zur Fahrt selbst: wenn ihr gut vorbereitet seid, dann habt ihr einen Stadt- und U-Bahn-Plan mit euch, in dem ihr eure Zieladresse eingezeichnet habt und ganz einfach die Strecke kontrollieren könnt. Vergesst nicht, dass ihr, wenn ihr umsteigen müsst, die U-Bahn-Station nicht zu verlassen braucht (folgt also nicht den "Exit"-Schildern), sondern einfach den Gang entlang bis zu dem anderen Bahngleis gehen müsst. Orientiert euch also an den Farben der Metro, die ihr nehmen müsst, so könnt ihr sie nicht mit anderen Linien verwechseln. Achtet außerdem darauf, die U-Bahn in die richtige Richtung zu nehmen, denn alle U-Bahnen haben (logischerweise) zwei Endstationen oder in manchen Fällen sogar mehrere. Neben den Farben müsst ihr also auch auf die Richtung achten, in die ihr müsst. Ich erinnere euch auch daran, auf der Rolltreppe immer auf der rechten Seite stehenzubleiben, denn die linke Seite ist die "Überholspur" und ist für all die reserviert, die es eilig haben. Aber keine Angst, wenn ihr mal versehentlich auf der falschen Seite stehenbleibt, das ist sicher jedem von uns schon einmal passiert. Davon geht die Welt nicht unter! Wenn ihr einmal in eure U-Bahn eingestiegen seid, dann schaut euch den Fahrplan über den Eingangstüren an, dort habt ihr alle Stationen eurer U-Bahn-Linie genau aufgelistet. Kontrolliert also, ob die nächste Station, in die der Zug fährt auch die richtige ist und sollte dies nicht so sein, dann steigt einfach schnell aus und hüpft in die nächste U-Bahn, die in die andere Richtung fährt.

In der U-Bahn

Gut beleuchtet, sauber (nicht immer, aber meistens schon), fast immer ein freier Platz, wenn nicht dann könnt ihr aber auch einfach stehen bleiben, was oft auch intelligenter ist, vor allem wenn ihr nur für eine kurze Strecke fahrt (und wenn ihr länger fahrt, dann werdet ihr sehen, dass nach ein paar Stationen bestimmt ein Platz frei wird). Seid höflich und überlasst euren Platz alten Leuten, wenn nicht genug Plätze frei sind und achtet außerdem auf die gekennzeichneten Sitze, die für Schwangere, Leute mit kleinen Kindern und alte Menschen reserviert sind. Wenn ihr also Leute seht, die den Sitzplatz eher nötig haben als ihr, dann seid nicht voll und hebt euren Hintern! Doch schaut auch, dass ihr ein bisschen Hüftgold nicht mit schwanger sein verwechselt, sonst fühlen sich gewissen Frauen auch noch beleidigt, wenn ihr ihnen den Sitzplatz anbietet. Dafür kann ich euch leider keinen eigenen Ratgeber anbieten, da müsst ihr schon selbst genau hinschauen.

"Mind the gap"

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Dieser berühmte Slogan kommt von der Stimme, die den Namen der Haltestelle durchsagt, bevor die U-Bahn einfährt. Wenn die Stimme den Namen der Haltestelle aufruft, dann steht auf und macht euch bereit zum aussteigen, denn sobald der Zug in der Station einfährt, müsst ihr schnell sein, um keinen Stau zu verursachen, denn die Leute wollen gleich alle einsteigen. Sobald sich die Türen öffnen sagt die Stimmte (meistens eine Frauenstimme) "Mind the gap". Die meisten Touristen fragen sich dann immer "Was zum Teufel sagt sie da?! ", ich kann euch aufklären: die Stimme erinnert die Fahrgäste daran, auf den Spalt zwischen dem Waggon und der Haltestelle zu achten, wörtlich übersetzt: "Man beachte den Spalt". Wenn ihr aussteigt, dann orientiert euch an den Schildern, um den Ausgang zu finden. Wie schon beim Eingang, muss man auch beim Ausgang zuerst an den Drehkreuzen vorbei, behaltet also euer Abo oder euer Ticket immer griffbereit, denn ihr werdet es brauchen, um das Drehkreuz zu passieren. Wartet auch immer, bis die Person vor euch komplett durch das Drehkreuz gegangen ist, denn wenn ihr versucht, gleichzeitig durchzugehen, dann geht ein Alarm los oder die Türen zwicken euch ein.

Ja ich weiß, das alles hört sich ganz schön stressig an, rein, raus, rauf, runter, schnell, schnell, und das alles, ohne hinzufallen! Das ist der "spirit" der Londoner U-Bahnen, vor allem wenn ihr sie zu den Stoßzeiten nehmt (also zwischen 6 und 8 Uhr morgens wenn die Leute in die Arbeit fahren und zwischen 5 und 7 Uhr abends, wenn die Leute wieder nach Hause fahren), ansonsten ist es nicht ganz so chaotisch, wie sich das jetzt vielleicht im ersten Moment anhören mag. Ich bin schon von allein immer chaotisch unterwegs! xD

DLR (Docklands Light Railway)

Hier habt ihr den Link zur Hauptseite der DLR Züge.

Die Docklands Light Railway hingegen wird nicht so viel benutzt wie die U-Bahn (was aber nicht heißt, dass sie unnötig ist). Ich persönlich habe sie fast nie benutzt, einfach weil sie in einen Stadtteil fährt, mit dem ich wenig zu tun hatte, ich fuhr dort nur zu besonderen Gelegenheiten hin, wie zum Beispiel Konzerte (in der O2 Arena) oder die Comicon Messe (im Custom House for Excel), etc. Das ganze System der Züge ist viel einfacher als das der U-Bahn, die Züge fahren oberirdisch, ihr könnt also immer in Ruhe aus dem Fenster schauen und sehen, in welche Gegend ihr gerade fahrt. Außerdem könnt ihr das gleiche Ticket wie für die U-Bahn oder den Autobus benutzen. Am Anfang des Absatzes findet ihr den Link für die Seite der Züge mit einer Mappe, die alle Haltestellen beinhaltet. Doch diese Züge fahren nur in die Gegend der Docklands, daher kommt auch der Name, sprich im Südosten der Stadt. Die Züge fahren nicht so oft wie die U-Bahnen: während die Metro fast jede Minute kommt, muss man auf die DLR zwischen 2 und 10 Minuten warten.

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Fonte

Auf der Mappe der Underground, die ihr hier unten sehen könnt, habt ihr ein Beispiel von der Art und Weise, in der alle öffentlichen Verkehrsmittel dargestellt werden: die U-Bahn (jede Linie hat ihre eigene Farbe), die DLR (in hellblau), die Overground (in orange, fährt eher im Süden der Stadt). Jedes Verkehrsmittel hat sein eigenes Symbol und auf der Seite der Mappe könnt ihr auch die Legende sehen, die euch die Bedeutung jedes einzelnen Symbols erklärt.

Overground (oberirdische U-Bahn)

Was die Frequenz der Fahrzeiten anbelangt, ist die Overground so ähnlich wie die Dockland Züge. Außerdem fahren beide oberhalb der Erde und nicht unterhalb und beide verkehren nur in bestimmten Teilen der Stadt. Der Grund, weshalb sie nicht die ganze Stadt abfahren ist sehr einfach: London ist schon perfekt durch das U-Bahn-Netz verbunden, die anderen Verkehrsmittel sind nur eine Stütze für die Gegenden, in denen die Metro nicht fährt oder nur wenige Stationen hat. Sowohl die DLR, als auch die Overground sehen aus wie eine Mischung aus Zügen und U-Bahnen. Der Unterschied besteht daran, dass die erste in hellblau gehalten ist und die zweite in orange.

Euer Abo ist ebenfalls für die Overground gültig, es gilt generell für alle Verkehrsmittel in London (außer ihr habt ein anderes gekauft, als das, was ich euch weiter oben im Artikel empfohlen habt, dann müsst ihr euch selbst informieren). Wenn ihr zum Beispiel in Clapham Junction wohnt, dann braucht ihr auf jeden Fall ein Abo, welches auch für diese Verkehrsmittel gilt, denn die Metro fährt nicht in dieses Viertel. Es ist mit der Stadt nur durch die Overground und Autobusse verbunden.

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Busse

Die Autobusse sind genauso, wie man sie kennt: rot, hoch, schick. Nein, ich rede hier nicht von einer Person, sondern von den typischen "Double Deck Red London Buses". Es gibt sie wirklich, die Doppeldecker, aber es gibt auch viele "normale" Busse, die nur eine Ebene haben, doch auch diese sind rot. Ich persönlich habe die Busse neben den U-Bahnen am häufigsten benutzt. Die Busse fahren wirklich ganz London ab, das Netz ist genauso weitläufig wie das der U-Bahn. Die Bushaltestelle sind unendlich viele und die Frequenz ist einzigartig! Im Durchschnitt kommt ein Bus alle 2 Minuten, doch jede Haltestelle hat einen eigenen Bildschirm, der die genaue Wartezeit für jeden Bus, der bei dieser Haltestelle stehen bleibt, anzeigt. Der Bildschirm funktioniert zwar nicht immer, aber dafür könnt ihr auch auf einem ausgedruckten Fahrplan, der bei jeder Haltestelle hängt, die Zeiten überprüfen. Dort könnt ihr auch nachlesen, welche Busse in der Nacht fahren und wie oft sie da fahren (denn in der Nacht ändern sich die Fahrzeiten natürlich). Nach ein Uhr in der Früh fahren die Busse nicht mehr so oft, aber des Service ist trotzdem tadellos, die Busse kommen alle 7 bis 10 Minuten. Manchmal erscheint auf den digitalen Bildschirmen neben dem nächsten Autobus, der kommen soll, das Wort "due". Nein, das war kein Italiener, der sich in der Zentrale einen Spaß erlaubt hat, das bedeutet ganz einfach, dass der Bus jeden Moment kommen wird. Nur zur Info! :) Jeder Bus hat eine eigene Nummer, damit man ihn von den anderen unterscheiden kann, und jeder Bus hat zwei Endstationen, zwischen denen er eine bestimmte Strecke hin und her fährt. Ihr könnt alle Informationen über die Strecken der verschiedenen Autobusse online finden (genauso wie Infos über die verschiedenen U-Bahn-Stationen), aber wenn ihr nicht so der digitale Typ seid, könnt ihr die Infos auch an der Haltestelle selbst finden und wenn ihr ganz am letzten Stand sein wollt, dann könnt ihr euch sogar eine eigene App für das Londoner Verkehrsnetz runterladen. Bis ins Jahr 2014 war es möglich, das Ticket direkt im Bus bei Fahrer zu kaufen, doch seid Juli des selben Jahres kann man das leider nicht mehr machen, also schaut immer, dass ihr das Ticket bereits im Vorhinein gekauft habt oder nehmt euch gleich das Abo, dann müsst ihr nicht immer daran denken. Die Tickets kann man in allen U-Bahn-Stationen kaufen, denkt also daran, wenn ihr aus der U-Bahn aussteigt und wisst, dass ihr anschließend oder später noch mit dem Bus fahren müsst. Wenn ihr die Oyster Card besitzt, dann reichen 5 Pfund Guthaben, um mit den Bussen fahren zu können und das den ganzen Tag lang. Dieses Angebot ist sehr vorteilhaft, wenn ihr bereits wisst, dass ihr nur mit dem Bus reisen wollt. Einer meiner Lieblingsbusse ist die Nummer 88, der fährt von Clapham Common weg (im Süden der Stadt in der Zone 2, wo die "Northern Line", die schwarze Linie fährt) und hat seine Endstation in Camden Town (ebenfalls die schwarze Linie, doch diesmal im Norden Londons in der Zone 3). Sie durchquert das ganze Zentrum und erlaubt einem dadurch, sich die Innenstadt in Ruhe vom Autobus aus anzusehen, vom Süden in den Norden, und das alles innerhalb einer halben Stunden circa.

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National Railway

Diese Züge hingegen verbinden London mit allen umliegenden Orten und der Periferie, fährt aber auch in Stadtteile wie Clapham Junction oder Putney. Wenn ihr euch mal den äußeren Stadtteil näher ansehen wollt, dann ist es besser, mit dem Zug zu fahren. Der Tarif der Fahrkarte kommt auf die Distanz an, die den Ort vom Zentrum entfernt. Ein Ticket nach Brighton (an der Südküste) kostet zwischen 10 und 20 Euro (kommt darauf an ob ihr nur hin oder auch zurück nehmt) und die Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde. Mit den Zügen zu fahren ist sehr einfach. Jeder Bahnhof (oder jede Haltestelle, wenn die Station klein ist) hat eine eigene Halle, in der sich Ticket-Automaten und ein Schalter mit Kundenservice befinden. Wenn man das Ticket via Automat kauft, muss man selbst den Zielort eingeben und ankreuzen, ob man auch eine Fahrkarte für den Rückweg buchen will. Ihr könnt auch das Gültigkeitsdatum auswählen (zum Beispiel wenn ihr ein Ticket für den nächsten Tag kaufen wollt) und man kann mit Kreditkarte oder in bar bezahlen. Drückt auf "Off peak", sobald der Bildschirm euch das ermöglicht, dadurch bekommt ihr die billigsten Tariffe angezeigt, denn zu bestimmten Tageszeiten kostet das Zugticket mehr und so könnt ihr selbst aussuchen, was euch am liebsten ist. Wenn ihr euch für den Schalter entscheidet, dann müsst ihr nur sagen, wo ihr hin wollt und wie viele Personen reisen, der Rest wird dann für euch erledigt. Auch dort könnt ihr sowohl mit Kreditkarte, als auch in bar zahlen. Um zu erfahren, wann der nächste Zug zu eurem Ziel fährt, könnt ihr auf die riesigen Bildschirme in der Halle schauen. Dort erfahrt ihr auch, zu welchem Gleis ihr gehen müsst und welche Züge später fahren. Auch hier braucht ihr bereits das Ticket, um zu den Gleisen zu gelangen, genauso wie in den U-Bahn-Stationen.

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Tramlink, Cycles und Taxis

Hierbei handelt es sich um Optionen, dich ich selbst nicht gerade häufig genutzt habe. Die Tramlink verkehrt nur in einer bestimmten Gegend der Stadt und ist auch ein relativ neues Verkehrsmittel ind London, das erst seit dem Jahr 200 existiert. Diese Straßenbahn verbindet den Süden Londons (Wimbledon, Mitcham, West Croydon) miteinander und wird dort auch relativ häufig benutzt, doch im Rest der Stadt gibt es keine einzige Haltestelle. Da ich immer im Norden gewohnt habe, habe ich dieses Verkehrsmittel kein einziges Mal benutzt. Jedenfalls ist auch diese Tram Teil der TFL (Transport for London), deshalb funktioniert sie sicherlich genauso, wie alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel dieser Metropole.

Die Fahrräder hingegen werden eigentlich von allen benutzt (nur von mir nicht, ich bin nicht so der abenteuerliche Typ). Räder in London zu kaufen oder zu mieten ist eine perfekte Möglichkeit um Geld zu sparen, das man sonst für die teuren Abos ausgeben müsste. Außerdem bleibt man in Form und entdeckt die Stadt auf eine ganz spezielle Art und Weise. Doch auch wenn der Londoner Verkehr sehr geordnet und flüssig ist, ist es den Autos egal was nach auf dem Zebrastreifen ist, sobald die Ampel auf grün schaltet. Ein weiteres Problem hat man in diesem Fall auch mit den Autobussen, den oft ist der Fahrradweg gleichzeitig auch die Busspur. Aber keine Angst, setzt euch einfach einen Helm auf und probiert es selbst aus! Es gibt Fahrräder von Barclays, die alle in hellblau gehalten sind und für 24 Stunden am Tag gemietet werden können. Die Bezahlung verläuft mit Kreditkarte und der Preis ist echt unschlagbar: ich habe damals 1 Pfund und 50 Pence für einen ganzen Tag bezahlt, auch wenn ich das Rad erst am späten Nachmittag benutzt habe. Ich bin dann für drei Stunden wie eine Wahnsinnige durch die ganze Stadt gefahren, bis ich endlich eine Station gefunden habe, an der man die Räder zurückgeben kann. Ich habe danach nie wieder ein Rad ausgeborgt, aber es ist eine Erfahrung, die man gemacht haben muss.

Zu guter Letzt könnt ihr noch mit dem "Black cab" fahren, doch das ist leider ein sehr teurer Spaß. Deshalb würde ich euch empfehlen, immer nach einem ungefähren Preis zu fragen, bevor ihr ins Taxi einsteigt. Es gibt auch die grauen und weißen Taxis, die sind von anderen Agenturen, aber die "Black cabs" sind halt die bekanntesten, auch weil sie eine besondere Form haben, und unterscheiden sich dadurch von den anderen Agenturen. Es gibt ein paar Anbieter, die etwas niedrigere Preise haben, sowie AddisonLee. Ich benutze die immer, wenn ich verreise und mit meinem Koffer nicht mit der U-Bahn bis zur Victoria Station fahren will, denn von dort aus kommt man dann gemütlich mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen. Die Fahrt dauert um die 15 Minuten und kostet circa 10 Pounds. Das hört sich gar nicht so teuer an, ich weiß, doch umgerechnet sind das ungefähr 15 Euro. Das ist meiner Meinung nach teuer! Ich würde das Taxi also nur in Notfällen nehmen oder wenn ihr Lust habt, Geld aus dem Fenster zu werfen.

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Nun, das ist glaube ich alles, was es über die Verkehrsmittel in London zu wissen gibt. Wie immer hoffe ich, dass euch dieser Artikel nützlich sein könnte und wenn ihr Fragen habt, dann schreibt mir einfach hier unten oder via Privatnachricht, ich bin euch gerne behilflich.

Das nächste Kapitel erzählt euch Näheres über die englische Gastronomie.

Wenn ihr sonst noch mehr Infos über London braucht, dann scrollt zurück zum Anfang dieses Artikels und sucht euch im Menü alles raus, was euch interessieren könnte.

Und wie jedes Mal, enjoy your trip!; )


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