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Die englische Gastronomie | Reiseführer von London

Reiseführer von London

  1. Tipps vor der Abreise nach London: Vorbereitungen für die Reise
  2. Die Flughäfen von London: Wie man ins Zentrum gelangt
  3. Unterkunft in London: Die besten Möglichkeiten
  4. Was es in London zu sehen gibt
  5. Verkehrsmittel in London
  6. Die englische Gastronomie
  7. Das Nachtleben in London
  8. London und Umgebung: Welche Städte man nicht verpassen darf

Die multiethnische Bevölkerung Londons ermöglicht ein sehr vielfältiges gastronomisches Panoroma. Man kann in der Stadt alles finden: Chinesische Restaurants in der Gegend von China Town, französische Bistros, italienische Pizzerien, Thailänder oder spanische Tapas Bars. Doch wirklich englische Küche ist nur schwer zu finden. Auch wenn die meisten Leute glauben, dass die englische Küche nicht sehr viele Traditionen anzubieten hat (sie ist natürlich nicht mit der französischen oder italienischen Küche zu vergleichen), ist sie trotzdem eine sehr antike Kultur, die deliziöse Gerichte anzubieten hat, auch wenn viele davon vielleicht nicht sehr bekannt sind. Aber das kommt natürlich alles auf den Geschmack einer Person an. Mir persönlich schmeckt das englische Essen sehr gut. Und vor allem die Speisen aus London. Diese Gerichte sind nämlich immer ein Mix aus verschiedenen Nationen, verschiedenen Geschmäckern und verschiedenen Zutaten. Für mich ist das perfekt, denn ich liebe es, zu kombinieren und neue Dinge auszuprobieren. Obwohl ich Italienerin bin, esse ich nicht so gerne Pasta (und das nicht aus diätetischen Gründen), ich mag Reis tausend mal lieber, vor allem Basmati. In London könnt ihr die verschiedensten orientalischen Gerichte ausprobieren, denn die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in London nach Engländern sind Inder. Aber bevor ich euch über die Vielfalt an Restaurants in London erzähle und euch nützliche Tipps für die Stadt gebe, möchte ich euch eine Liste mit typisch englischen Gerichten zeigen, denn sie sind nicht sehr bekannt im Ausland, aber meiner Meinung nach sollte man sie auf jeden Fall kosten, wenn man die Gelegenheit hat und nach England kommt. Keine Angst, ihr werdet nicht nur Fish and Chips, Pizza und Junk Food zu essen bekommen.

Die englische Tradition

Wenn über England gesprochen wird, dann bin ich mir sicher, dass die meisten Leute zu allererst an die berühmten Fish and Chips denken, aber die englische Küche besteht nicht nur daraus (einfach, aber genussvoll, doch nicht täglich essbar, sowie es zum Beispiel Pasta ist). Die englische Küche hat sehr viele Speisen, die auf Fleisch oder Fisch basieren und zu denen man Gemüse (fast immer) als Beilage isst. Zusätzlich gibt es oft Blätterteigtaschen, die mit selbst zubereiteten Saucen oder Marmelade genossen werden. Es gibt auch verschiedene Arten von Brötchen (oder besser gesagt Sandwiches), den berühmten englischen Tee, der gemeinsam mit Butterkeksen serviert wird (diese Tradition kommt eigentlich aus Schottland) oder englische Mehlspeisen (Scones, etc. ). Ach, und Bacon und das "English Breakfast" darf man auch nicht vergessen.

Ich persönlich liebe Salziges und während ich diese Liste geschrieben habe, ist mir schon das Wasser im Mund zusammengelaufen. Wenn ihr euch nicht vorstellen könnt, wie diese Gerichte schmecken, dann probiert sie einfach, seid nicht skeptisch und vertraut mir, denn ich verspreche euch, diese Gerichte schmecken wirklich wunderbar! Vielleicht wird eine dieser Speisen sogar eure absolute Lieblingsspeise werden. Und nur weil viele Gerichte aus der englischen Tradition nicht auf dem internationalen Markt bekannt sind, heißt das nicht, dass sie deswegen nicht gut schmecken. In Nordeuropa wissen die Leute aber generell mehr über die englische Küche, als in den Ländern Südeuropas (vielleicht weil sie alle ihre Küche für die beste halten).

Die Schlagwörter der englischen Küche sind zahlreich, einige davon lauten:

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(English breakfast/Brunch)

Quelle

  • Roast (Braten)
  • Pie (Kuchen, sowohl süß als auch pikant)
  • English breakfast
  • Mash (Püree)
  • Pudding (sowohl süß als auch pikant)
  • Gravy (Sauce, vor allem für Fleischgerichte)

Natürlich werden die Küchen-Experten unter euch jetzt denken, dass ja noch einige Gerichte in dieser Liste fehlen, aber ich wollte euch nur mal ein allgemeines Bild der typischen Elemente der englischen Küche machen, bevor wir einige englische Gerichte im Detail behandeln. Denn es handelt sich hierbei ja auch nicht um komplette Gänge, sondern nur um Schlagwörter für die wichtigsten Zutaten, die man in den meisten englischen Rezepten finden kann. Fleisch und Fisch werden sehr oft in Form von Braten zubereitet (auf Englisch "roast) oder in eine Art pikanten Kuchen oder Auflauf eingefügt, daher kommt der englische Begriff "pie". Das gleiche Prinzip gilt auch für die restlichen Begriffe der Liste. Jetzt möchte ich euch die verschiedenen Namen von typischen und einfachen englischen Gerichten etwas näher bringen, die man auch gut mit der italienischen Küche kombinieren könnte. Ich bin mir sicher, dass ihr die Rezepte ganz einfach finden könnt, wenn ihr sie auf Google sucht. Wenn ihr etwas genauer sucht, dann findet ihr die Rezepte bestimmt auch in eurer eigenen Sprache.

Hier habt ihr die deliziösen Gerichte, die ich euch gerne kosten lassen würde:

Pikantes

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(Toad-in-the-hole)

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  • English Breakfast (Bohnen, Sauce, Würstchen, Eier, Brot, "hash brown" (also Kartoffelpuffer), Speck, Pilze, Tomaten, doch die Beilagen können variieren, auf dem Foto zum Beispiel habt ihr auch den Black Pudding, welcher auch perfekt zum brunchen geeignet ist)
  • Roast beef and Yorkshire pudding (typisches Sonntagsgericht einer englischen Familie)
  • Toad-in-the-Hole (Würstchen, die mit Butter übergossen und gebraten werden und anschließend in eine Art Auflauf eingelegt werden)
  • Black Pudding (auch "blood pudding", besteht aus Schweineblut und ist ganz schwarz, schmeckt aber wirklich gut, muss man auf jeden Fall probieren)
  • Scotch Eggs (in Fleisch gehüllte Eier)
  • Cornish Pasty (, it Pasteten gefüllte Teigtaschen, grundsätzlich pikant, können aber auch süß sein)
  • Pork Pie (Schweinspastete, es gibt verschiedene Varianten, Pastete kann auch mit anderen Dingen gefüllt werden, zum Beispiel: "apple pie", "mince pie", "fish pie", etc... )
  • Beef Wellington (mit Teig überbackenes Rindfleisch, welches im Ofen gebraten wird und voller kleiner Überraschungen steckt)
  • Fish and Chips
  • Steak and Kidney Pie (pikantes Törtchen mit Niere oder anderem FLeisch)
  • Jacket potato

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(Wellington Beef)

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Zu jedem von diesen Gerichten kann man nach Belieben Gravy (Fleischsauce), Chuntey (Sauce mit Essiggurken) oder Cranberry Sauce (Preiselbeersauce) hinzufügen.

Letztere wird vor allem zu Weihnachten sehr gerne benutzt, um den riesigen Weihnachtstruthahn darin einzutauchen. Zusätzlich wird meistens Rosenkohl, Stachelrochen, Süßkartoffel und andere Gemüsesorten serviert. Auch das Püree ist eine gern gesehene Beilage, welche oft die Hauptspeise begleitet, wie zum Beispiel geräucherten Lachs. Um das Ganze dann runterzuspülen bevorzugen die Engländer Bier (natürlich englisches Bier, aber manchmal auch irisches), Wein oder "Cider" (Birnen- oder Apfelschaumwein), aber das kommt natürlich alles auch auf die persönlichen Vorlieben an, wie ihr wisst, manche mögen Getränke mit Kohlensäure lieber, manche trinken einfach nur Wasser, manche Tee und manche sogar Milch.

Wo man diese Speisen in London serviert bekommt

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(Mince pie)

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In London ist es paradoxerweise sehr schwierig, ein Restaurant zu finden, in welchem man typisch englische Speisen serviert bekommt, es ist viel einfacher ein indisches oder chinesisches Restaurant zu finden, doch wenn man sucht, dann findet man auch. Keine Angst, Fish and Chips findet ihr immer und überall in der Stadt. Ich werde euch hier nicht über bestimmte Lokale berichten, sondern über Gegenden, und wenn ihr dann mal selbst dort seid, könnt ihr entscheiden, was euch am besten gefällt. Gegenden, in denen man Gerichte aus anderen Ländern probieren kann, gibt es unzählige, auch Fast-Food-Läden habt ihr überall (Burger King, McDonald's und mein persönlicher Liebling KFC (Kentucky Fired Chicken), sowie ein Hard Rock Café für alle Sammler. Restaurants, die asiatische oder orientalische Küche anbieten findet ihr in Soho (aber auch in anderen Vierteln, wie Marble Arch oder Marylebon, doch wenn ihr euch ein bisschen umschaut, denn werdet ihr in der ganzen Stadt gute asiatische Lokale entdecken). Solltet ihr Lust auf italienische, spanische oder französische Küche haben, dann findet ihr diese eigentlich überall in der Stadt, französische Restaurants sind vor allem in den eher reicheren Vierteln sehr gut vertreten. Spanische Tapas Bars habe ich in der Gegend von London Bridge einige exquisite entdeckt. Die beste Ecke ist aber eindeutig Camden Town, denn der Camden Market bietet nicht nur allen erdenkbaren Firlefanz an, sondern auch alles rund um Essen. Es gibt zwei Abteile, die Nahrungsmittel verkaufen, einer im Freien, wo es für alle möglichen Nationen auf der Welt einen eigenen Stand gibt, man findet dort also für wirklich alle Geschmäcker etwas. Der andere befindet sich im Inneren der Markthalle und dort ist hauptsächlich asiatische Küche vertreten (probiert verschiedene Sachen aus, denn es schmeckt fantastisch und ist echt günstig), aber es gibt auch ein paar italienische Pizzerien und einige Stände mit Süßigkeiten und Mehlspeisen. Zu guter Letzt gibt es noch die Märkte von Brixton und Brick Lane oder Portobello in Notting Hill, die sind vor allem am Wochenende sehr gut vertreten.

Wenn ihr aber mehr Lust auf die nationalen englischen Gerichte habt, dann könnt ihr im Zentrum essen gehen, wo ihr einige Optionen hat, doch es sündhaft teuer ist. Ich persönlich bin nie in so einem Restaurant gewesen, denn ich bevorzuge es, die Speisen selbst auszuprobieren und zu Hause zuzubereiten. Manchmal war ich auch bei Freunden eingeladen und habe dort etwas probieren können, also habe ich nie etwas im Restaurant bezahlen müssen, doch ich hätte es gemacht, wenn ich keine andere Möglichkeit gehabt hätte, denn ich glaube, dass man eine fremde Kultur nicht nur kennenlernt, indem man die Sprache lernt oder sich die Traditionen ansieht, sondern auch indem man ihr Essen isst. Es ist nämlich die Küche selbst, die viel über die Traditionen, die Geschichte, die Vorlieben und die Kultur einer Bevölkerung erzählt.

Wo man hingehen kann

  • The Wolseley – 160 Piccadilly
  • Rules – 35 Maiden Lane, Covent Garden (1798, das älteste Restaurant in ganz London)
  • Simpson’s-in-the-Stranf – 100 Strand
  • Brady’s – 513 Old York Road
  • Brick Lane – East London
  • Albion Café – 2 Boundary Street, Shoreditch
  • Canton Arms – 177 South Lambeth Road
  • The Windmill – 6-8 Mill Street, Mayfair
  • Vanilla Black – 17-18 Tooks Court
  • The Three Fishes – Mitton, Lancashire
  • Porters English Restaurant – 17 Henrietta Street Covent Garden (akzeptable Preise)

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(Scotch eggs)

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Der Tee

Der Tee repräsentiert das allergrößte Vorurteil, dass es über Engländer gibt. Doch eigentlich kommt der Tee gar nicht aus England, sondern wurde erst während der Kolonialzeit aus Indien und aus China auf die britische Insel importiert und wurde anschließend Teil der englischen Kultur. Ihr könnt alle möglichen und erdenklichen Teesorten, die dieses wunderbare Land anbietet nach Lust und Laune ausprobieren. Auch Leute, die Tee eigentlich nicht leiden können, werden in England von seinem Zauber verführt. Man trinkt ihn mit Zitrone oder mit Milch und isst dazu gelegentlich Mehlspeisen oder Kekse. Die Engländer selbst trinken den Tee sogar zum Abendessen (ich liebe es Tee zu Reis zu trinken). Es handelt sich alo beim Tee um etwas, das ihr auf keinen Fall verpassen dürft.

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(English tea style)

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Wo man den besten Tee trinken kann

  • London Afternoon Tea Bus Tour on Vintage Double Decker – Belvedere Road (Jubelee Gardens, gegenüber vom London Eye)
  • The Orangery Kensington Palace – Kensington Gardens
  • The Ritz - Palm Court 150 Piccadilly London
  • Claridge’s – Brook Street, Mayfair
  • The Lanesborough – Hyde Park Corner
  • Camelia’s Tea House – Carnaby Street
  • The English Restaurant – 50/52 Brushfield Street
  • Albion Café – Boundary Street 2/4
  • High Tea of Highgate – Highgate High Street
  • The Orange Pekoe – White Hart Lane 3
  • Bea’s Bloomsbury – Theobalds Road 44
  • The Vintage Emporium – Bacon Street 14

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Quelle

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(Tea bus tour)

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Im Endeffekt ist es egal, wo ihr den Tee trinkt, das Wichtigste ist, dass ihr ihn trinkt! Ich kann euch aber das erste Lokal auf der Liste besonders empfehlen, das ist echt cool und der Laden ist erst seit diesem Jahr geöffnet. Die Preise sind leider etwas hoch, doch das zahlt sich wirklich aus, es ist wie eine Zeitreise in eine vergangene Welt... und das hat nun mal seinen Preis! Und mit was trinkt man denn seinen Tee, abgesehen von Milch und Zitrone?!

Süßes, Süßes und Süßes! Hunger, Hunger und Hunger!

Mehlspeisen

Die Süßspeisen sind ein sehr wichtiger Bestandteil der kulinarischen Tradition in England. Abgesehen von den wunderbaren Artikeln, die man im Supermarkt kaufen kann, gibt es viele Mehlspeisen, die ihr selbst zu Hause ausprobieren könnt oder in einem etwas gehobenerem Restaurant kosten könnt. Doch bevor ich euch die Liste für alle Zuckersüchtigen präsentiere, möchte ich euch die Süßigkeiten zeigen, die es sich lohnt im Supermarkt zu kaufen:

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(Trifle)

Quelle

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(Battenberg Cake)

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  • Reese (Schokoriegel, so ähnlich wie Mars, mit Erdnussbutter gefüllt, köstlich! )
  • Aero (mit Orange oder Pfefferminze gefüllte Schokolade, die zweite Sorte ist einzigartiger und auch typischer für die englische Tradition, da die Engländer oft Minze als Geschmack benutzen)
  • Milkyway und andere Arten von Schokoriegeln (super lecker! )
  • Magnum oder Cornetto mit Pfefferminze (unglaublich gut, aber nur wenn euch Pfefferminze auch schmeckt, denn der Geschmack ist sehr stark)
  • Trifle (das findet ihr in den Kühlregalen in allen Supermärkten, Creme mit Schlagsahne und Marmelade, müsst ihr echt probiert haben! )
  • Muffin mit weißer Schokolade oder Waldbeeren
  • Brownie (ich bin mir sicher, dass ihr alle Muffins und Brownies kennt, normalerweise mit Schokolade, aber es gibt hier viele verschiedene Sorten, probiert sie alle mal! )
  • Mr. Kiplings (Apfeltorten, gibt es aber auch als pikante Variante mit Hackfleisch, die erste Variante ist köstlich, die zweite eher weniger)

Ihr könnt jederzeit in einen Laden gehen (viele haben 24 Stunden am Tag geöffnet) und seht euch etwas in der Süßwaren- und Eisabteilung um, es gibt immer neue und ausgefallene Produkte, ich kann mich nicht mal mehr an all die Sachen erinnern, die ich in den letzten Jahren gegessen habe, aber ich bin mir sicher, dass ihr euch bei dieser Auswahl austoben könnt. Jetzt kommen wir aber zu den wahren Mehlspeisen, den süßen Gerichten der englischen Tradition, die ihr natürlich auch im Supermarkt finden könnt, aber die ich eher in einem Pub oder Restaurant in London essen würde.

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(Areo mint chocolate)

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  • Apple (o mince) pie (Apfelkuchen)
  • Banoffee pie (Kuchen mit Bananen und Karamell, köstlich! )
  • Custard (Vanillecreme)
  • Carrot cake (Karottenkuchen)
  • Crumble (oft mit Apfel serviert)
  • Pudding (Rice, Christmas, ecc... )
  • Victoria Sponge (eine sehr ausgefallene Torte)
  • Crumpets (isst man eigentlich nicht zu Tee, aber ich könnte zum Frühstück Tonnen davon essen, das sind pikante Muffins, einfach wunderbar! )
  • Scones (schottisches Fladenbrot)
  • Buns (Chelsea Bun)
  • Trifles (ich liebe es, schaut euch das Foto oben an)
  • Pastries (Gebäck)
  • Muffins
  • Stilton and Walnut pie (blauer Käsekuchen mit Stilton und Nüssen)
  • Rhubarb pie (Rhabarberkuchen)
  • Jaffa cake (Kekse mit Schokolade und Orange)
  • Treacle pie (Rübenkrauttorte, auf Englisch Golden Syrup)
  • Battenberg cake (auf dem oberen Foto)
  • Jam roly-poly pudding (oder dead man's arm, Marmeladenroulade)
  • Bread and butter pudding (Pudding mit Rosinen und Butter, der im Ofen zubereitet wird)

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(Christmas Pudding)

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Wo man diese Köstlichkeiten essen kann

  • Market - 43 Parkway, Camden town
  • Roast - The Floral Hall, Stoney Street, London Bridge
  • Canteen - 2 Crispin Place, Spitalfields

Natürlich lasse ich alle Liebhaber des Pikanten nicht im Stich, auch weil ich selber eine davon bin. Was pikante Speisen anbelangt gibt es eigentlich genauso viel Auswahl, von kleinen Snacks über Fast Food (Chicken Nuggets, aber auch Chicken Popcorn, also kleine Bällchen mit Hühnerfleisch, die man zum Beispiel bei KFC finden kann), bis zu Chips mit allen möglichen Geschmacksrichtungen (Bacon, Barbecue, Huhn, Apfel und Thymian, Käse und Zwiebel, Cocktailsauce und Shrimps, letztere zählen zu meinen absoluten Lieblingen). Die bekanntesten Chipssorten sind Walkers und Tyrrell, weil sie einen englischen Ursprung haben, aber es gibt auch viele andere Marken. Unter den besten Chips sind eindeutig auch die mit Thai-Geschmack (mit verschiedenen Gewürzen).

Doch nun zu den beliebtesten Gerichten der Londoner. Das muss nicht unbedingt heißen, dass diese Gerichte aus England stammen, aber viele davon sind natürlich wirklich englische Spezialitäten. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man seine eigenen kulinarischen Traditionen respektiert, aber auf der anderen Seite hat London durch seine multiethnischen Einwohner auch einen Hang zum Exotischen und man kann sich hier schnell in das Essen anderer Traditionen verlieben. Meine Lieblingslokale verrate ich euch am Ende dieses Artikels.

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(Eccles cakes)

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Die 13 beliebtesten Gerichte in London

  1. Chicken Tikka Masala
  2. Scotch Eggs (*lest im Bereich der pikanten Speisen, wenn ihr wissen wollt, worum es sich handelt)
  3. Onion Bahji (Frittierte Zwiebel)
  4. Pork Pie (Schweinspastete)
  5. Kedgeree (Fisch, Reis, Curry)
  6. Chelsea Buns
  7. Bacon Butty (eine Kalorienbombe in Form eines Sandwiches)
  8. Deviled Kidneys on Toast (Niere und Toast)
  9. Steak Kidney Pie (Nierenpastete)
  10. Roast Beef and Yorkshire Pudding (Fleisch und Brot)
  11. Bacon-Wrapped Toads in a Leek-Filled Hole (in Speck eingewickelte Zwiebel)
  12. Reform Lamb Cutlets (Lammrippen)
  13. Lemon Cardamom Syllabub (Süßspeise mit Zitrone und Kardamom, so ähnlich wie Sorbet)

Mit dem Essen kombiniert man auch immer etwas zu trinken (zumindest fast immer), also...

Was man in London trinkt

  • Bier
  • Cider (Apfelschaumwein)
  • Milch
  • Wasser
  • Tomatensaft (Mmmmmhh, mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke! Man trinkt ihn mit schwarzem Pfeffer und gequirltem Kümmel, die bereits vorher in einer Flasche vermischt werden, und etwas Tabasco. Es passt perfekt zu Burgern, wird aber auch benutzt um Cocktails, wie Bloody Mary herzustellen (da fügt man noch Vodka hinzu).
  • Getränke mit Kohlensäure
  • Fruchtsäfte (Orange, Apfel, Ananas, etc. )
  • Tee

Wo?

Nun, Pubs gibt es in London, wie Sand am Meer, also könnt ihr problemlos nette Bars finden, in jeder Gegend und zu jedem Preis. Ich liebe den O'Neils Pub, der befindet sich in Clapham Common, gleich gegenüber von der U-Bahn-Station, neben Starbucks. Diesen liebe ich übrigens auch wegen seiner fabulösen Peanut butter (Erdnussbutter). :) Probiert auch den Frappuccino mit Schlag und Karamell oder Schokolade und esst einen "Cinnamon roll", eine Art Roulade mit Zimtgeschmack. Stopft euch voll mit Kalorien, habt keine Angst, ihr werdet die Kalorien wieder verbrennen, wenn ihr euch ein bisschen zu Fuß in der Stadt bewegt.

die-englische-gastronomie-reisefuhrer-vo(Cinnamon Roll)

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Zu guter Letzt schreibe ich euch nun eine Liste mit meinen liebsten Gerichten und den Lokalen in denen man sie am besten isst. Man kann sie sich aber auch einfach nach Hause bestellen lassen, denn in England (auch in Spanien und Frankreich) gibt es ein Online-Service, bei dem man sich alle möglichen Sachen nach Hause bestellen kann, es heißt Justeat. Auf der App könnt ihr euch dann ansehen, welche Lokale dieses Service zur Verfügung stellen, welche in eurer Nähe sind, wann sie geöffnet sind. Ihr könnt auch einfach in verschiedenen Kategorien stöbern, egal ob nach Preisen oder Geschmack sortiert. Ihr sucht, entscheidet, bestellt, wartet und esst! Also hier meine Liste:

  • Basmati Reis (in allen Supermärkten)
  • Orientalischer Reis (idem, aber ihr sucht besser in den spezialisierten Läden)
  • Sushi (ich liebe Sushi, das beste Lokal ist Yo Sushi, eine Kette, die in der ganzen Stadt Läden hat, auch am Bahnhof)
  • Gegrilltes Huhn (am besten bei Chicken Cottage)
  • Frittiertes Hunh (KFC, Kentucky Fried Chicken)
  • Burger (Bukowsky beim Brixton Market, dort ist alles lecker, ich empfehle euch The Mother's mit karamellisierten Zwiebeln oder den Fleischteller)
  • Warme Ananas (in portugiesischen Restaurants)
  • Fleisch (Steak House, Bukowski, brasilianische oder argentinische Restaurants)
  • Pizza oder Pasta (Vapiano, eines findet ihr bei Oxford Circus, probiert die Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas aus)
  • Potatoe Wedges (Alternative zu normalen Pommes)
  • Cheesecake (schmeckt mir am besten selbst gemacht, vielleicht werde ich euch bald ein Rezept veröffentlichen)
  • Erdnussbutter (wenn möglich, dann "Crunchy", ich verstreiche sie auf dem Brot und gebe dann Bananenstücke drauf, man sagt, dass dies das meist geliebte Sandwich von Elvis Presley war und dass es auch Joe Bastianich (vom TV-Programm Masterchef) sehr gut gefällt.

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(Chocolate and Peanut butter cake)

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Mein gastronomischer Ratgeber endet hiermit, ich hoffe, ihr habt nun ganz viel Lust bekommen, diese tollen Gerichte alle auszuprobieren. Wenn ihr nicht ins Restaurant gehen wollt, dann probiert sie wenigstens selbst zu Hause aus. Dazu kann ich nur mehr eines sagen: Bon appétit


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