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Tipps vor der Abreise nach London: Vorbereitungen für die Reise | Reiseführer von London

Reiseführer von London

  1. Tipps vor der Abreise nach London: Vorbereitungen für die Reise
  2. Die Flughäfen von London: Wie man ins Zentrum gelangt
  3. Unterkunft in London: Die besten Möglichkeiten
  4. Was es in London zu sehen gibt
  5. Verkehrsmittel in London
  6. Die englische Gastronomie
  7. Das Nachtleben in London
  8. London und Umgebung: Welche Städte man nicht verpassen darf

"Was für ein Vagabund ich nicht bin. "

Ich liebe es, zu reisen, aber ich liebe es vor allem, dies alleine zu tun. Wenn ihr auch gerne reist, egal ob alleine oder mit Freunden, weil ihr arbeiten müsst, in Erasmus seid oder einfach nur einen Urlaub machen wollt, das Motiv eurer Reise ist nicht wichtig, lest euch einfach diesen detaillierten Reiseführer durch, den ich für euch über England, und im Genaueren über die Stadt London (der englische Big Apple), verfasst habe.

Aber alles zu seiner Zeit.

Destination London: ein geläufiger Traum

Was kann man am besten tun, um nicht zu sehr unter den Nachwirkungen der Sprache zu leiden oder sich durch mögliche Hindernisse entmutigen zu lassen, die bei eurer Ankunft eintreten könnten?

1. Sich sprachlich vorbereiten

Auch wenn euer Englisch nicht gerade das beste ist, heißt das nicht, dass diese Situation für immer so bleiben muss. Nutzt das Internet, um euer Vokabular zu verbessern, an eurer Aussprache zu arbeiten, Redensarten kennenzulernen, etwas fitter in der Grammatik zu werden und so weiter. Holt die alten Schulbücher wieder aus den Regalen und blättert sie ein bisschen durch und sucht euch jemandem, der euch Nachhilfeunterricht geben kann (vielleicht findet ihr ja jemanden über Skype). Einfacher ausgedrückt: seid nicht faul! Eine der Ausreden, die ich am öftesten von anderen Italienern gehört habe, ist, dass sie auf Grund ihrer mangelnden Sprachkenntnisse keine Arbeit finden und deswegen oft als Tellerwäscher enden. Naja, wenn ihr euch nicht auf Englisch verständigen könnt, sehe ich auch keine andere Lösung...

Consigli pre-partenza per Londra: prepararsi per il viaggio Guida di Londra

Quelle

2. Sich psychologisch vorbereiten

Der sprachliche und vor allem kulturelle Schock ist stark, wenn man nicht bereits an eine gewisse Offenheit gegenüber Diversität gewöhnt ist. Die Leute in London haben einen starken Drang zum Individualismus, also sind sie nicht "kalt" und verschlossen, wie man das so gerne herum erzählt, sondern haben einfach einen anderen Lebensstil, der auf einem Prinzip beruht, in dem es am besten ist, wenn jeder sich um seine eigenen Sachen kümmert. Die Sprache ist leider nicht das Schulenglisch, das uns damals beigebracht wurde, in England wird ein ganz eigener Slang gesprochen (der auch von Ort zu Ort variiert). Ihr werdet die Sprache also auf eine komplett neue Art und Weise kennenlernen und am Anfang könnte es sein, dass ihr Schwierigkeiten habt, euch mit Leuten anzufreunden... eigentlich auch noch nach längerer Zeit. Damit meine ich, dass Beziehungen in England nicht die gleiche Bedeutung haben, wie Beziehungen in Italien, denn ein Freund ist für einen Engländer kein echter Freund, sondern vielmehr ein Bekannter. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Wetter. Wenn ihr aus südlichen Ländern kommt, wo das Klima immer sehr sommerlich ist und auch die Winter mild sind, dann werdet ich euch etwas daran gewöhnen müssen, wenn der Wecker um 7 Uhr morgens läutet, ihr aus dem Fenster seht und das Gefühl habt, es wäre bereits Abend. Auch der viele Regen macht die ganze Sache nicht besser, aber hören wir besser auf mit den Vorurteilen über das englische Wetter, denn der Regen ist in echt eher ein Nieseln und man kann genauso gut ohne Regenschirm herumlaufen. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass euer Regenschirm euch in England wie euer Schatten folgen wird.

3. Sich finanziell vorbereiten

Fahrt nicht ohne Geld los, in der Hoffnung darauf, innerhalb von zwei Tagen einen Job in London zu finden. Es ist natürlich möglich, denn "nothing is impossible", aber versucht mal, realistisch zu sein und legt euch einfach ein bisschen Geld auf die Seite, von dem ihr dann mindestens ein bis zwei Monate lang leben könnt, ohne arbeiten zu gehen. Einen Job findet man immer, welcher Job kommt natürlich auch auf eure Erfahrung und eure Englischkenntnisse an. Fahrt nicht mit falschen Hoffnungen los, damit macht ihr es nur euch selbst schwer. Ihr müsst natürlich motiviert und positiv in euer Abenteuer starten, denn das positive Denken wird euch in den schwierigen Momenten helfen, in denen euch Nostalgie und Traurigkeit überkommt (auch wenn die am Anfang eher selten vorkommen, denn in England gibt es so viel zu entdecken). Die Mieten in London sind sehr hoch, vor allem im Zentrum (sprich District 1 und 2). Für einen Blick auf das Metro-Netz von London klickt hier: Was es in London zu sehen gibt.

Das Essen ist eigentlich nicht so teuer, wie ihr vielleicht glaubt, man muss sich einfach nur nach den richtigen Lokalen umsehen. Das Abo für die öffentlichen Verkehrsmittel ist etwas teuer, aber es kommt auch darauf an, wann und wohin man reisen will. Grundsätzlich kostet das monatliche Abo aber mehr als 100 Pfund, also auch mehr als 100 Euro.

Consigli pre-partenza per Londra: prepararsi per il viaggio Guida di Londra

Quelle

4. Sich körperlich vorbereiten

Keine Angst, ihr müsst vor eurer Abreise keine Schönheitsoperationen hinter euch bringen, denn eine der schönen Seiten von England ist, dass die Leute einen nicht nach seinem Aussehen beurteilen, es ist nicht so wie in Italien, wo das äußerliche Erscheinen das wichtigste Merkmal einer Person ist. Ihr könnt in England auch im Pyjama und mit verfilzten Haaren herumrennen... naja, sie werden vielleicht trotzdem ein bisschen schmunzeln, wenn ihr euch so auf der Straße zeigt, aber ihr werdet euch nie ausgeschlossen oder unerwünscht füllen. Man muss sich aber auf die Veränderungen von Wetter und Ernährung vorbereiten. Öffnet euch also den neuen kulinarischen Erfahrungen, die ihr machen werdet und seid nicht zu sehr auf das Essen eurer Heimat fixiert, probiert einfach mal alles aus. Wenn ihr euren Koffer packt, dann wählt euer Gewand nach dem "Zwiebel-Prinzip" aus, also nehmt T-Shirts und Pullover für alle Jahreszeiten mit, denn es kann hier schon mal vorkommen, dass es im Mai auf einmal wieder eiskalt ist. Sollte dies eintreffen und ihr wünscht nicht zu frieren, sorgt besser vor und nehmt euch Kleidung mit, die euch auch bei Unwetter wärmt. Es kann sonst ganz schnell gehen, dass ihr euch eine Verkühlung zuzieht, auch wenn sich die Monate schon dem Sommer annähern. Auf der anderen Seite hat England aber auch viele verschiedene Geschäfte, in denen man alles, was man braucht, finden kann. Deswegen empfehle ich euch auch, noch etwas Platz in eurem Koffer zu lassen, denn ihr werdet ein paar Londoner Shoppingtouren bestimmt nicht widerstehen können. Versucht, auf euren Krimskrams und eure liebsten Outfits zu verzichten (ich richte mich hier natürlich mehr an alle Frauen, die diesen Blog lesen), ich bin mir sicher, ihr werdet euch einen Haufen neuer cooler Outfits zusammenstellen.

5. Sich mental vorbereiten

Füllt euren Kopf mit nützlichen Informationen an! Warum gibt es Internet, wenn man es nicht für sinnvolle Sachen einsetzt? Ihr könnt im Internet eine Wohnung, einen Job und jede Menge Informationen finden und das alles, ohne dass ihr selbst in England seid. Vertraut mir! Versucht, nicht am Flughafen anzukommen, ohne zu wissen, wo ihr hingehen müsst, was ihr machen müsst oder wonach ihr fragen müsst. Ein Taxi zu nehmen könnt ihr in England gleich vergessen, denn die sind unglaublich teuer, also schaut euch besser schon vorher an, welche Alternativen ihr habt. Ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich bereits fragen, warum ihr eure Zeit überhaupt noch hier verschwendet, um diesen Artikel zu lesen und nicht schon längst Recherche macht. Aber nur die Ruhe, ihr könnt noch viele weitere nützliche Informationen in meinen anderen Artikeln rund um London lesen.

Enjoy your trip!


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