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Granada, die Erasmus-Stadt schlechthin

Übersetzt von Michelle Becker — vor einem Jahr

Originalversion von Annick Mahy

0 Markierungen: Erfahrungen mit Erasmus Granada, Granada, Spanien


Granada, die Erasmus-Stadt schlechthin

Warum habe ich mich für Granada als mein Erasmusziel entschieden?

Ich studiere Französische und romanische Sprachen und Literatur. An der Uni habe ich bei Null angefangen, Spanisch zu lernen. Nach drei Monaten war mein Niveau schon so gut, dass ich gut zurechtkam. Ich liebe einfach die spanische Sprache und Kultur.

Ich habe mich dazu entschlossen, ins Ausland zu gehen, weil mich nur wenig in Brüssel hielt und ich einfach schon immer das Reisen geliebt habe. Ich freute mich besonders darauf, neue Leute zu treffen, ein anderes Unisystem kennenzulernen und neue Erfahrungen machen.

Ich wollte also mein Spanisch verbessern und ganz nebenbei eine lebenswerte Stadt zusammen mit Menschen aus der ganzen Welt genießen.

Ich habe schon immer davon geträumt, an weit entfernte Orte zu reisen (wie Südamerika), doch wäre das zu teuer geworden (Flugticket, Lebenshaltungskosten usw. ), sodass ich diesen Traum aufgeben musste. Außerdem hat meine Heimatuni in Südamerika nur wenige Partnerunis.

Die Entscheidung fiel schließlich auf das spanischsprachige Land schlechthin: Spanien. Das lag einerseits an der spanischen Sprache, aber auch an den kurzen Entfernungen und Spaniens Ruf, ein gutes Studenten- und ausgelassenes Nachtleben zu bieten. Dazu wollte ich auch noch die Sonne genießen, weswegen ich Südspanien wählte.

Doch wie wählt man die ideale südspanische Stadt, in der man 6 Monate Erasmus verbringen möchte? Die Wahl fiel mir nicht leicht, da jede Stadt ihre Vorteile (und auch Nachteile) hat. Ich konnte bei meiner Erasmusbewerbung drei Städte angeben. An dritte Stelle setzte ich Cadiz, weil ich eine Studentin von dort kannte, die ihr Erasmus in Brüssel gemacht hatte und mir die "Vorzüge" ihrer Stadt und der Uni "anpries". Ich schwankte monatelang zwischen Sevilla und Granada für meine erste und zweite Wahl. Meine "Unipatin" hatte ihr Erasmus in Sevilla verbracht und alles, was sie erzählte, klang wirklich traumhaft. Dennoch schien mir Granada das ideale Ziel für meinen Erasmusaufenhalt zu sein.

Nachdem ich stundenlang im Internet recherchiert hatte, fand ich heraus, dass Granada von anderen Austauschstudierenden auf Platz 1 der europäischen Städte für einen Erasmusaufenthalt gewählt wurde. Nachdem ich die Zahlen sah, von wo die Internationals überall herkamen, wollte ich am liebsten alle kennenlernen. Dort hatte ich also die Möglichkeit, mit anderen Reiseliebhaber*innen zusammen zu leben und zu studieren, die genauso große Lust hatten, andere Kulturen kennen zu lernen und ihr alltägliches Leben hinter sich zu lassen. Erst jetzt verstand ich, woher die gewaltige Anziehungskraft kam, die Erasmus auf andere Leute in meinem Alter auswirkte. Nach und nach fand ich auch Erfahrungsberichte und Meinungen zu Granada. Die Stadt zwischen dem Meer und den Bergen schien die perfekte Lage zu haben. Sie war nicht zu groß (dass man sich permanent verläuft) und nicht zu klein (dass man nach einem Tag alles gesehen hat). Das waren genug Argumente, um Granada bei meiner Bewerbung als erste Wahl anzugeben.

Mein Erasmuskoordinator bat mich dann, die Kurse für alle drei Universitäten auszuwählen. Das war eine sehr nervige und stumpfsinnige Arbeit, da ich keinen Zugang zu den notwendigen Informationen hatte, die Kurse und Credits schwer mit denen meiner Heimatuni vergleichen ließen und ich mich dennoch an die genauen Vorgaben der Heimatuni halten musste. Letztlich habe ich die Programme hundert Mal überarbeiten müssen.

Im Anschluss musste ich haufenweise Papierkram aller Art erledigen. Ich musste mich schnell daran gewöhnen, allem hinterher zu laufen. Man muss wirklich sein großes Ziel vor Augen behalten, um nicht zu verzweifeln, wenn man mal wieder nicht die benötigten Dokumente oder Informationen bekommt.

Ich hatte das große Glück, dass ich für meine erste Wahl angenommen wurde. Erst Ende 2017 stand endlich fest, dass ich von Januar bis Juni mein Studium in Granada verbringen werde.

Warum habe ich mich dazu entschieden, dort 6 Monate zu verbringen?

Ich bin während meines dritten Bachelorjahres ins Ausland gegangen. Von unserer Uni wurde festgelegt, dass der Erasmusaufenthalt, der in unserem Bachelorstudium enthalten ist (Studium an der Fakultät für Literatur, Übersetzung und Kommunikation), eine große Möglichkeit sei und maximal sechs Monate dauern darf, da wir während das Masters noch mal die Möglichkeit haben, für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen.

Damit handelte es sich weniger um meine eigene Entscheidung als vielmehr um die Inanspruchnahme des Angebots, das wir von unserer Fakultät erhielten.

Im Nachhinein denke ich, dass es sich mehr lohnt, für ein ganzes Jahr ins Erasmus zu gehen. Letztendlich bedeutet im Januar anzukommen, mitten im akademischen Jahr anzukommen, wenn sich also Freundesgruppen schon gebildet und die meisten Kurse schon angefangen haben. Außerdem vergehen sechs Monate wie im Flug; man ist kaum angekommen, da muss man auch schon wieder gehen. Es gibt so viel zu entdecken und zu lernen, dass man mindestens ein Jahr bleiben sollte.

Wäre ich ohne die Bezuschussung durch das Erasmusprogramm ins Ausland gegangen?

Die Antwort ist ganz klar "Nein": Ohne das Erasmus+-Stipendium meiner Uni wäre es mir finanziell nicht möglich gewesen, ins Ausland zu gehen.

Nachdem ich von meiner Uni, der Université Libre de Bruxelles (ULB), für das Auslandssemester ausgewählt wurde, wurde mir das Erasmus+-Stipendium gewährt. Die Höhe, die die Uni zur Verfügung stellt, richtet sich nach den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten im Zielland.

Spanien entspricht einem Lebensstandard 2, die ULB gewährt dann 300 Euro Stipendium pro Monat. Der Gesamtbetrag des Stipendiums wird nach dem offiziellen Anfangs- und Enddatum des Semesters (Kurse und Prüfungen) an der Gastuniversität berechnet. Drei Viertel des Stipendiums werden vor unserer Abreise an uns ausgezahlt, der Rest wird nach unserer Rückkehr und der offiziellen Fertigstellung unserer Austauschdokumente (Einreichung von Unterschriften, Abschriften usw. ) an uns ausgezahlt.

Das Stipendium ist so berechnet, dass es alle unsere Ausgaben in 6 Monaten abdeckt. Obwohl diese finanzielle Unterstützung wirklich unerlässlich ist, deckt sie bei Weitem nicht alle Kosten eines Erasmus (selbst in einer relativ günstigen Stadt wie Granada). Das sollte in den kommenden Jahren weiter verbessert werden, obwohl wir bereits jetzt das Glück haben, einen solchen Zuschuss zu erhalten.

Im Falle eines Misserfolgs muss das gesamte Stipendium zurückgezahlt werden.

Anträge auf zusätzliche Stipendien können an bestimmte Organisationen, aber diese sind nach wie vor sehr schwer zu erhalten.

Wie ist das Unisystem?

Die Universität von Granada (UGR) ist in mehrere über die Stadt verteilte Campus unterteilt, und jeder Campus hat seine eigenen Vorteile. Jeder Campus hat je nach seiner Lage in der Stadt einen eigenen ruhigen Bereich (Cafeteria, Park, Terrasse usw. ).

Der Campus der La Cartuja der Fakultät für Philosophie und Literatur hat viel Charme, er ist hoch gelegen und bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Berge.

Die Art und Weise des Unterrichts ist in Spanien sehr anders. Einer der Pluspunkte von Erasmus war das Kennenlernen einer anderen Form des Unterrichts an der Uni. Ist man erst mal an einem anderen Ort, vergisst man schnell, was man in Belgien beigebracht bekam und entdeckt eine neue Sichtweise auf das Unileben. In Spanien kennen die Lehrer*innen alle Studierenden beim Vornamen und kennen ihren Lebenslauf. Zu Beginn jedes Kurses überprüfen die Lehrer die Anwesenheit der Studierenden, indem sie eine Liste durchgehen. Mit anderen Worten: Man muss in jedem Kurs anwesend sein. Die Kurse sind viel partizipativer, die Studierenden sprechen fast mehr als die Lehrenden. Der Unterricht basiert auf den Reflexionen der Studierenden. Im Allgemeinen erscheint mir das Niveau an der UGR viel einfacher und zugänglicher als das an der ULB. Aber organisatorisch ist die UGR weiter fortgeschritten als die ULB, die Bearbeitung der Erasmus-Akten wird besser überwacht, die Prüfungspläne sind von Beginn der Kurse an bekannt, usw.

Der größte Unterschied besteht in der Beziehung zwischen den Lehrenden und den Studierenden. In Spanien können die Studierenden die Lehrenden duzen und mit dem Vornamen anreden. Das war wirklich sehr verwirrend für mich, wo ich doch bisher nur das belgische Universitätssystem kannte und immer eine Hierarchie respektieren musste.

Wie ist das Studentenleben in Granada?

Das Studentenleben in Granada ist unglaublich!

Granada ist die günstigste Stadt Spaniens und daher der perfekte Ort für ein das schmale Budget von Studierenden. Miete, Einkäufe, Aktivitäten, Partys: alles ist erschwinglich.

Jede Nacht eines Erasmusaufenthalts in Granada bedeutet "Fiesta", jede Nacht gibt es Möglichkeiten, auszugehen. Und es ist für alle etwas dabei (von Montag bis Sonntag, das ist Wahnsinn)! Montags sind es die International Dinner, die in einer netten Bar enden. An einem Dienstag darf man es sich nicht entgehen lassen, in die Chupitería 69 zu gehen, um Shots für weniger als einen Euro zu trinken (sie haben mehr als 100 verschiedene Shots im Angebot). Niemand sollte Granada verlassen, ohne die ganze Nacht eines Mittwochs im Mae West zu verbringen, dem berühmtesten Nachtclub der Stadt, wo man der Musik und der Atmosphäre bis in die frühen Morgenstunden nicht entkommen kann. Donnerstags lässt man sich von der herrlichen Kulisse des Boom Boom Room verführen, der mit seinem schicken Stil überzeugt. Freitags genießt man den Blick auf die Alhambra aus dem berühmten Nachtclub des Albaicín-Viertels, dem Camborio. Und am Wochenende ist es noch verrückter.

Beim Studentenleben geht es nicht nur ums Ausgehen, sondern auch darum, das Wetter und die Kultur zu genießen und den Charme der Stadt zu entdecken. In Granada kann man in weniger als einer Stunde vom Meer in die Berge fahren. Man kann in den schönen Stadtvierteln Albaicín und Realejo umherwandern und sich den ganzen Abend lang verlaufen. Man kann stundenlang am Fluss entlang schlendern. Bei schönem Wetter kann man gut den Paseo de los tristes entlang gehen, vorbei an der belebten Plaza Nueva (mit passierenden Tourist*innen und Straßensänger*innen). Die Neugierde kann durch die Straßen des Zentrums führen und Lust machen, die Kathedrale zu besichtigen und ganze Tage in der wunderbaren Alhambra zu verbringen, um die seit Jahrhunderten anhaltende florale und architektonische Schönheit zu sehen. Man kann am Aussichtspunkt Mirador San Miguel Alto sitzen und den Sonnenuntergang zum Klang einer Gitarre beobachten. Die Alhambra bewundert man am besten vom Aussichtspunkt Mirador San Nicolas aus.

Granada, die Erasmus-Stadt schlechthin

Zahlreiche kleine Restaurants und Tapas-Bars werden zum Hauptsitz der Studierenden, die alle mindestens hundertmal durch die Calle Pedro Antonio gehen, wenn sie ein wenig hungrig ("tinmayao" wie die Menschen in Granada sagen würden) sind oder mit Freund*innen etwas trinken wollen. Das billigste und beliebteste Restaurant, das jeden Abend voll ist, heißt El Peruano und befindet sich in der Calle Gonzalo Gallas (die Hauptstraße im Zentrum, die abends voller Studierender ist). Das Masae ist das beste asiatische Restaurant in Granada. Gegen Vorlage des Studierendenausweises bekommt man für nur 3,50 Euro in die Mensen der Universität verschiedene Menüs (Vorspeise, Hauptgericht und Dessert). Man muss außerdem den Pionono de Santa Fe kosten und lernen, eine Tortilla de Patatas zu kochen. In den Bars trinkt man einen "Milno" (1925) oder eine Alhambra Roja (immer mit kostenlosen Tapas serviert). In der Calle Elvira trinkt man Tee und auf der Plaza Bib Rambla isst man Churros con Chocolate.

Geheime Ecken, an denen man gewesen sein muss

Granada, die Erasmus-Stadt schlechthin

Die Cahorros de Monachil laden zum Wandern ein und man kann die Wasserfälle in der Nähe von Granada genießen. Viele Wege sind möglich (plötzlich findet man sich ganz allein auf dem Gipfel eines Berges wieder oder schlängelt sich unter den Felsen entlang, die den Weg versperren).

Man geht hunderte Male in dem herrlichen See des Wasserclubs Cubillas Schwimmen, wo man auch Kajak fahren mit Blick auf die Sierra Nevada ausprobieren kann. In dieser kleinen Ecke des Paradieses herrschen Ruhe und Frieden.

Man kann stundenlang die Aussicht vom Museo de Manuel de Falla aus bewundern, bevor man durch die Gärten der Carmen de los mártires schlendert.

Die wichigsten Feste

Die Semana Santa ist überall in Spanien ein wichtiges Ereignis, und in Granada werden eindrucksvolle religiöse Prozessionen organisiert, die man nicht verpassen sollte.

Während der Fiesta de la Cruz singen und tanzen alle in der ganzen Stadt.

Die Feria del corpus Cristi ist gigantisch, sie vermischt Traditionen und Feste. Alle kleiden sich traditionell, um mehrere Tage hintereinander Tanzen zu gehen. Die Atmosphäre unter den Studierenden ist verrückt.

Die Fiesta del agua y del fuego findet in der Alpujarra statt und ist ein wirklich supertolles Ereignis, an dem man unbedingt teilnehmen muss.

Das Wetter

Man hatte mir gesagt, dass es in Granada immer sonnig sei. Doch als ich dort ankam, regnete wie nie zuvor mehr als einen ganzen Monat lang mit Temperaturen, die unter dem Durchschnitt lagen. Doch irgendwann kam das schöne und milde Wetter.

Die Unterkunft

Ich entschied mich dafür, mit Einheimischen in einem günstigen Haus in der Nähe meines Campus zu leben. Rückblickend denke ich, dass ich meine Unterkunft lieber mit anderen Erasmusstudierenden geteilt hätte, um die internationale Atmosphäre zu genießen.

Die Sprache

Erasmus im Süden Spaniens zu machen, um das Spanischniveau zu verbessern, ist keine wirklich gute Idee, denn in Granada "spricht man schlecht", "verschluckt die Wortenden", usw.

Der "malafollá de Graná" ist in ganz Spanien bekannt. Die Lieblingswörter der "Andalusier*innen" und "Granaino*as" sind "joder", "hostia" und "Lavín" (zu Deutsch "Nutte"). Man sagt, dass man mit Freund*innen, von denen man ständig "tía" oder "tío" genannt wird, "bocanas" ("Schwachsinn") erzählt. Wenn man wie jemand aus Granada klingen will, fügt man einfach "Polla" zum Satz hinzu. Wenn man überrascht ist (im Sinne von "was zum Teufel"), sagt man "que puto coño es eso", und etwas nervt, sagt man, es sei ein "coñazo".

Zuerst versteht man gar nichts, was sie sagen, man hat den Eindruck, dass sie sich nie artikulieren, dass sie einige ihrer Worte vergessen, dass sie alle "s" und "d" streichen.

Man gewöhnt sich daran und spricht am Ende wie sie, ohne es zu merken. Die Leute haben mich am Ende gefragt, ob ich aus Granada sei, weil ich ihren Dialekt unbeabsichtigt übernommen habe.

Erasmus ist auch eine Gelegenheit, spanischsprachige Menschen, die von der anderen Seite der Welt kommen, zu treffen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Und es ist wirklich lustig, die Unterschiede in den Ausdrücken zu sehen und zu wissen, wie man die Dialekte aus Lateinamerika unterscheiden kann. Es scheint, dass sie alle anders singen, wenn sie ihre Sätze auf Spanisch aussprechen.

Von A nach B kommen

Flugzeug, Bus, U-Bahn, Mietwagen, alles ist in Granada und außerhalb der Stadt günstig zu bekommen.

Mein Rat für zukünftige Erasmusstudierende in Granada

Granada, die Erasmus-Stadt schlechthin

Man muss jeden kostbaren Moment optimal nutzen! Die Zeit vergeht viel zu schnell, jede Sekunde muss zur Erinnerung werden! Man muss eine Liste mit Dingen erstellen, die man vor der Abreise erledigen muss: mit Einheimischen sprechen, so viele Orte wie möglich besuchen, sich verirren (um sich später besser auszukennen), an typische Orte gehen und einen Lieblingsort finden, ausgehen, essen, trinken, feiern, absolut alles, was angeboten wird, noch einmal ausprobieren (und daraus einzigartige Momente machen), verrückte Dinge tun (schließlich lebt man nur einmal!).

Die Teilnahme an den von Best Life Experience und vom Erasmus Student Network organisierten Aktivitäten ist unerlässlich, um Freunde aus der ganzen Welt zu finden, die Ecken und Winkel der Stadt zu entdecken und die besten Momente des eigenen Erasmusaufenthalts zu verbringen (sie bieten alles, es ist erstaunlich)!


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