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Erasmuserfahrung in Oslo, Norwegen


Warum hast du dich dazu entschieden nach Oslo zu gehen?

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Aus persönlichen Gründen. Mein Freund hat hier gewohnt um seinen Doktor zu machen.

Wie lange hast du ein Stipendium erhalten? Wie viel Geld bekommst du?

Das Stipendium hängt von der Universität ab. Man kann für ein Semester bis zu einem Jahr im Ausland verbringen. Zudem variiert der Geldbetrag, aber so oder so ist er sehr gering.

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Wie ist das Studentenleben in Oslo?

Es ist sehr angenehm, zumindestens an der Universität. Ich habe in keinem Studentenwohnheim gelebt, was eine Welt für sich ist.

Empfiehlst du die Stadt und die Universität an andere Studenten?

Das geht Hand in Hand. Das Klima im Winter ist sehr hart, nicht nur wegen der Kälte und des Eises (stellt euch darauf ein immer wieder auszurutschen), sondern auch wegen der Dunkelheit. Von November bis Januar ist es ab 16 Uhr komplett dunkel, was ziemlich deprimierend ist.

Die Stadt ist schön (zumindestens in meinen Augen) und für eine Hauptstadt ziemlich klein und ruhig. Es gibt ein umfangreiches, kulturelles Programm, aber generell sind die Preise sehr hoch. Ein Bier findet man selten für weniger als 60 Kronen, was umgerechnet 8-9€ sind. Im Supermarkt kann man ausschließlich Bier kaufen. Andere Sorten Alkohol kann man nur an einem Ort namens Vinmonopolet kaufen, der aber schon sehr früh schließt. Das zeigt, wie viel Respekt dem Alkohol, in diesem Land, gezollt wird. In Supermärkten wird, nach 20 Uhr unter der Woche und nach 18 Uhr an Wochenenden, kein Bier mehr verkauft. Außerdem ist es verboten Alkohol auf der Strasse zu trinken, obwohl nichts gesagt wird, solange man keinen Lärm macht.

Wie hat dir das Essen geschmeckt?

Das norwegische Essen hat zwei Extreme. Entweder ist es geschmacklos oder stark gewürzt. Es scheint, als bestünde die Küche ausschließlich aus gebackenem Fisch und gekochten Kartoffeln (nicht gepellt natürlich) und dazu eine große Menge an Möhren. Manchmal wird noch eine Art von Soße dazu gereicht.

Wie hast du eine Unterkunft gefunden?

Normalerweise sucht man eine Unterkunft über das SiO (Studentsamskipnaden i Oslo og Akershus), die Studentenwohnheime anbieten. Ich lebe im Zentrum in einem Appartment für Studenten (Anker Studentboliger). Ein bekanntes Studentenwohnheim des SiO heißt Krinsjå (Warnung: es befindet sich sozusagen im Wald).

Wie sind die Preise für eine Unterkunft? Und die Preise im Allgemeinen?

Generell sind die Preise sehr hoch. Die Miete im Studentenwohnheim und da wo ich wohne, sind verhältnismäßig günstig, ich wiederhole nur im Verhältnis. Man kann die Unterkünfte auf den Webseiten des SiO und Anker finden.

Wie gefällt dir die Sprache? Hast du einen Sprachkurs an der Universität besucht?

Am Anfang ist die Sprache etwas schwer. Ich habe einen Norwegisch-Kurs an der Universität besucht, aber eigentlich reicht es vollkommen aus, wenn man die englische Sprache beherrscht, weil alle Norweger Englisch sprechen.

Wie kommt man am Besten von deiner Heimatstadt nach Oslo?

Ich glaube, dass meine Stadt nicht repräsentativ ist. Allgemein ist Ryanair am Billigsten, aber man muss bedenken, dass man viel Kleidung mitnehmen muss.

Welche Orte empfiehlst du zum Feiern in Oslo?

Das Chateau Neuf organisiert ab und zu gute Partys und gehört außerdem zu einer Studentenorganisation, weswegen die Getränke hier günstiger sind. Ansonsten kann ich das Blå empfehlen, auch wenn es teurer ist.

Wo kann man gut Essen gehen?

Meine Lieblingslokale befinden sich nebeneinander in derselben Strasse. Zum einen die Pizzeria "Hell's kitchen" und zum anderen das Hamburgerrestaurant "Illegal burger". Die beste Pizza und der beste Hamburger, die ich je gegessen habe.

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Kulturelle Besichtigungen?

Ehrlich gesagt gibt es nicht viel zu sehen. Die Stadt litt unter vielen Bränden, sodass nur noch wenig alte Gebäude existieren. Bekannt sind das Akershus Fortress, der Vigelandsparken, das Munchmuseet, die Halbinsel Bygdoy, wo es viele Museen gibt und den Holmenkollbakken.

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Hast du einen Ratschlag für zukünftige Studenten?

Zieht euch warm an, kauft euch gute Stiefel und fangt schon an euch an die Preise zu gewöhnen.

Wenn jemand noch mehr über meine Erfahrungen in Norwegen lesen möchte, schaut auf meinem blog vorbei:

http://pinguinos-en-laponia.blogspot.com/


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