Dublin I

An meine Reise nach Dublin habe ich sehr gute Erinnerungen und es wird immer eine von mir sehr geschätzte Stadt sein. Mein Besuch in Dublin war im Jahre 2008 und es war keine Studienreise, Austausch oder Ähnliches, sondern eher eine "familiäre, private" Reise. Meine Mutter, die zum damaligen Zeitpunkt Englisch erlernte, hatte sich für eine organisierte Reise beworben, die für alle Teilnehmer des Kurses plus eine Begeleitperson organisiert wurde. Die glücklichen Gewinner, die die Chance hatten dieses schöne und humide Land kennenzulernen, waren meine Tante Eva und ich. Die Reise war kurz, von freitags bis sonntags, aber dafür sehr intensiv, da wir nicht eine Minute zum Innehalten hatten. Sobald wir vor Ort waren, konnte jeder seine eigenen Wege gehen und die beste Wahl war die Zeit zu geniessen und alle möglichen Ecken der Stadt zu besichtigen, bevor es zurück nach Spanien ging. Wir haben alle berühmten und obligatorischen Sehenswürdigkeiten besichtigt, genauso wie weniger bekannte Orte, wo man nur wenige Menschen antraf.

Nach unserer Ankunft am Flughafen, sind wir als erstes mit dem Bus ins Zentrum und zu unserem Hotel gefahren, in dem wir das Wochenende über untergebracht waren. Ich kann mich nicht mehr an die exakte Reihenfolge unserer Unternehmungen erinnern, aber ich versuche euch so exakt wie möglich wiederzugeben, welche Orte wir besichtigt haben.

Dublin I

Guinness Storehouse

Hierbei handelt es sich um ein Museum, dass zuvor eine Guinness-Brauerei war. Es wird eine geführte Tour angeboten und man kann dabei gesamten Entwicklungsprozess des Bieres erleben. Es sind unzählige alte Maschinen ausgestellt, man lernt mehr über die Geschichte und warum es so berühmt und so viel konsumiert wird in Irland. Ebenso sieht man die verschiedenen Logos, die das Guinness Bier über die Zeit hinweg besass. Man wird voll und ganz in die Welt des Bieres eingeführt und am Ende der Tour, an einem grossen Turm, mit einer tollen Aussicht auf die Stadt, hat man die Zeit, in Ruhe ein Glas Bier zu trinken. Die Tour ist wirklich empfehlenswert, ich erinnere mich zwar nicht mehr an den Preis, aber mehr über die Geschichte eines Produktes zu erfahren, das die Stadt derart representiert, wie auch das gesamte Land, ist obligatorisch.

Temple Bar

Folgt man dieser Spur und bleibt bei Bieren und charakteristischen irländischen Produkten, ist die Gegend Temple Bar ein Pflichtbesuch, die zu einem der bekanntesten und sinnbildlichsten Vierteln von Dublin gehört und alle Menschen, die die Stadt erkunden, hier anhalten um etwas trinken zu gehen. Die Pubs auf diesen Strassen (sowie in gesamt Dublin) schränken den Eintritt für Personen unter 21 Jahren ein, sodass ich mich damit abfinden musste, die Lokale nicht von Innen sehen zu können. Die Restaurants sind eine weitere Attraktivität in diesen Strassen, die in jeder Art anzutreffen sind. Das Viertel ist gefüllt mit Leuten, egal zu welcher Uhrzeit man hier entlanggeht, aber insbesondere nachmittags ist viel los. Die Musik in den Strassen, zumindestens als wir dort entlangliefen, ist eine weitere Konstante in dieser Zone, die ihr ein noch besseres Ambiente verleiht.

Dublinia

Dublinia ist eine Art Museum, in dem Szenen mit Modellen und Figuren in Lebensgrösse rekunstruiert wurden, die die verschiedenen Phasen der Geschichte des Landes darstellen sollen. Von den Wikinger-Dörfern, die hier wohnten, über das Mittelalter bishin zur heutigen Zeit. Das Museum ist nicht sehr gross und nur in kleinen Gruppen zu besichtigen, da nur enge Wege und kleine Flächen vorhanden sind. Positiv ist zu bemerken, dass das Museum sehr interaktiv aufgebaut ist, indem man verschiedene Objekte ausprobieren oder sich ein Kettenhemd aus Mittelalterzeiten umhängen darf. Auch hier kann ich mich nicht mehr genau an den Eintrittspreis erinnern, aber ich glaube er lag bei etwa 5€ und ich könnte mir vorstellen, dass man mit einem Studentenausweis einen Rabatt erhält.

Trinity College

Dies ist die älteste Universität von Irland und man hat die Möglichkeit den gesamten Campus zu besichtigen, sowie die Bibliothek und sich an der Architektur erfreuen. Die Besichtigung ist kostenlos und hier sind schon einige irländsiche Persönlichkeiten entlanggegangen, sodass sich ein Besuch lohnt.

O´Connell Street

So nennt sich die Hauptstrasse von Dublin, auf deren Strecke man diverse Sehenswürdigkeiten entdecken kann, wie die General Post Office, The Spire und zahlreiche Läden und Geschäfte. (...)


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